Herzogtum Falkenstein

Weidquell

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Art des Lehens:Baronie
Derzeitiger Herrscher:Elorie von Langeneck
Hauptstadt:Weidquell
Weitere Städte, Ortschaften und Gemarkungen:zahlreiche Dörfer und Weiler, keine von besonderer Bedeutung
Weitere Lehen:Wasserthal-Dreisborn, Ravenfeld, Weissensee, Marschenbrück, Felterbach, Gemarkung Weidquell
Religion:Sigmarglaube (imperial), lyrisches Ceridentum, Kult der Herrin des Sees
Handelswaren (Export):Bögen und Armbrüste, Rindfleisch, Holzkohle
Handelswaren (Import):wenig, was die Bevölkerung nicht hat, braucht sie auch nicht
Größe der Bevölkerung:1850
Militär:1. Weidqueller Banner – Artillerie2. Weidqueller Banner – Pikeniere3. Weidqueller Banner – Musktenschützen / schwere Infanterie

Allgemeines
Weidquell ist die kleinste Baronie Falkensteins und wirtschaftlich und strategisch eher unbedeutend. Lehensnehmer ist zur Zeit Elorie von Langeneck, die aber erst 12 Jahre als ist und derzeit Melisande von Erlenschwang zur milit�rischen Ausbildung unterstellt ist. Ihre Mutter, die nach dem Tod des Barons Benedikt die Regentschaft f�r ihre Tochter �bernommen hat, rief unl�ngst ihren Vater, Bernhard von Bausch-Bangenberg zur Hilfe, der nun an ihrer Stelle �ber die Baronie herrscht.

Der Gr�ndungsmythos und das Trauma Weidquells ist der Kampf gegen den schwarzen Ritter und seine Schergen, die von Heideweit aus die unbefestigte Stadt erobern und monatelang gegen Entsatztruppen halten konnten. Die Zerst�rungen dieses Kampfes, das Leid der Bev�lkerung, die Wut auf die Verr�ter und die Freundschaft zu den Verb�ndeten bestimmen bis zum heutigen Tage die Beziehungen Weidquells zu seinen Nachbarn und die Politik des Barons, auch wenn sich unter der Herrschaft des neuen Regenten dies langsam zu wandeln beginnt.

Weidqueller sind stur, engstirnig und n�hren ihren Groll, aber sie halten zusammen, was auch immer kommt. Der Sommerwinter hat die Baronie ebenso getroffen wie die anderen Landesteile, aber das Volk hilft sich untereinander, der Adel �ffnet T�ren und Schatullen und so hat Weidquell diese Zeit vermutlich besser durchgestanden als andere Gegenden.

Als Kappelner sollte man in Weidquell nicht preisgeben, woher man kommt, doch seitdem Weidqueller Truppen mithalfen, die Khal'Hatrani aus Kappeln zu vertreiben, wird man h�chstens noch angep�belt oder vielleicht ein wenig geknufft, statt aus den Schenken vertrieben oder ernsthaft mit Stuhlbeinen oder anderen harten Gegenst�nden bel�stigt zu werden.

Geographie
Weidquell ist gro�teils eben und von Grasland bedeckt. Ein gro�es Waldgebiet liegt quer �ber dem n�rdlichen Grenzland zu Aarsblick. Ein guter Teil des Lehens Ravenfeldt ist von Wald bedeckt, in dem die Weidqueller K�hler ihrem Gesch�ft nachgehen, und in dem auch Eschen geschlagen werden. Aus diesem Wald entspring die Weid, ein kleines Fl�sslein, das sich an Dreisborn vorbei durch das Land zieht, bis es sich mit dem Aarbach und der Warthe zu einem gro�en See vereint. Der Wei�ensee ist eine zweite gr��ere Wasserfl�che innerhalb der Grenzen der Baronie. Auf einer Landzunge, die in den See hineinragt, hat sich die Familie Langeneck einen alten Wohnturm wieder hergerichtet und erweitert und dort hat nun der Baron Weidquell seinen Sitz. Die Reichsstrasse f�hrt nahe der Grenze zu Greifenheim und dann Heideweit durch die Baronie. Nahe der Stadt Weidquell zweigt eine Strasse ab, die in Richtung Sigmargraben verl�uft und an einem kleinen Hafenbecken endet, in dem Waren ab- und aufgeladen werden k�nnen. Eine weitere Kreuzung �ffnet eine Strassenverbindung nach Greifenheim.



Politische Ausrichtung
Das Volk von Weidquell und die herrschende Familie stehen treu zum Herzog Falkensteins, dem sie immer noch die Befreiung des Lehens anrechnen. Ebenso werden all jene als Freund und Verb�ndete gesch�tzt, die in jenen Zeiten auf der Seite der Weidqueller standen. Allen voran sind dies die Aarsblicker, mit denen Weidquell besonders eng verbunden ist, auch die Eichenhainer und Heideweiter sind als Freunde gern gesehen. Der Baron Greifenheim wird in Weidquell bedauert f�r seine empfundene Machtlosigkeit. Die Neu-Falkensteiner werden argw�hnisch betrachtet wegen eines alten Grenzstreites, der schon lange beigelegt ist, aber im Ged�chtnis der Menschen dennoch pr�sent. Die Barone Magnusbrunn und Kappeln werden aufgrund ihrer famili�ren Verbindung mit dem Haus Wolfenrode abgelehnt und schon fast als Feinde betrachtet. Dass Truppen beider Lehen immer noch in Greifenheim, und damit direkt an der Weidqueller Grenze stehen, hilft nicht, den Konflikt zu entsch�rfen. Die Baronie Weidquell hat als eine der Ersten milit�rischen Entsatz nach Kappeln geschickt, und Lieferungen an Lebensmitteln und Kleidung f�r jene, die vor der Invasion der Darothss�hne fliehen mussten. Nach dem Ende des Winterkrieges jedoch ist man zur alten Abneigung zur�ck gekehrt, aber mit weniger Leidenschaft und �berzeugung.

Politisch sind die Weidqueller r�ckst�ndig, konservativ und stehen Neuerungen generell ablehnend gegen�ber. Sie sind sich des starken wirtschaftlichen Gef�lles in Landesinnere bewusst und n�hren die daraus entstehende soziale Schichtung des Herzogtums. Der Weidqueller an sich hat dem durchschnittlichen B�rger St. Georgs, der sich fortschrittlicher und moderner kleidet, vermutlich gebildeter ist und auch wohlhabender einen gewissen Minderwertigkeitskomplex gegen�ber, der sich durch Abgrenzung und Ablehnung manifestiert. Die T�tigkeit des Raphael von Langeneck als Offizier im Generalstab des Falkensteiner Heeres wird mit einer Mischung aus Stolz und Sorge reflektiert und viele Weidqueller fragen sich, ob Raphael �ber seinen Reisen und Erfahrungen in der weiten Welt seine Heimat vergessen wird.

Der neue Regent wird im Volk allgemein abgelehnt, da er nicht nur ein Au�enstehender ist, sondern anders als die Familie Langeneck nicht mit den Weidquellern zusammen geblutet und gelitten hat. Aber Treue zum Landesherren ist eine der �rtlichen Tugenden und bis der Unwille der Menschen �ber missf�lliges Gemurmel �ber dem Abendbier hinausgeht, muss noch einiges passieren.

Wirtschaft und Finanzen
Die Wirtschaft Weidquells ist grundlegend auf Selbstgen�gsamkeit und Autarkie ausgerichtet. Dies gilt nicht nur f�r das Lehen an sich, sondern auch f�r den durchschnittlichen Bewohner, der sich mit den Erzeugnissen seines Hofes weitgehend selbst versorgen kann. Dementsprechend werden kaum Waren aus anderen Baronien eingef�hrt, und die Ausfuhren beschr�nken sich auf wenige Produkte mit m��igem Volumen. Das wichtigste Ausfuhrprodukt Weidquells ist die Holzkohle, die in die in den Renn- und langsam aufkommenden St�ck�fen Greifenheims zur Verh�ttung von Eisenerz verwendet wird. Von milit�rischer Bedeutung sind die Weidqueller Schusswaffen, da die im Lehen wachsenden Eiben den Rohstoff bieten zur Herstellung exzellenter B�gen und Armbr�ste, die vorwiegend vom Falkensteiner Milit�r verwendet werden. Ein exzentrischer Landwirt z�chtet eine Rasse wolliger Rinder, die ein ausgezeichnetes, aber sehr teures Fleisch liefern, das auf zahlreichen Tafeln in Falkenstein sehr gern gesehen ist. Unl�ngst wurde mehrfach versucht, ein Zuchtpaar aus der Herde zu entf�hren, jedoch bislang erfolglos, da der Z�chter seine Tiere mit Waffengewalt zu verteidigen bereit ist. �ber die Hinterm�nner der Angriffe kann nur spekuliert werden, es geht jedoch das Ger�cht, dass Bernhelm von Burgenwacht dahinter stecken soll.

Der Wiederaufbau der Stadt Weidquell hat die Wirtschaft der Baronie bis an die Grenze gef�hrt, aber einige ruhige Jahre haben Gelegenheit zur Erholung geboten. Der Befehl zur Aushebung eines dritten Banners f�r das Expeditionskorps hat jedoch den wirtschaftlichen Rahmen gesprengt, so dass die Mittel daf�r zum Teil von �u�eren Geldgebern stammen. �ber den Umfang dieser Verbindlichkeiten ist das Haus Langeneck sehr zur�ckhalten in seinen �u�erungen, man geht jedoch davon aus, dass die Schulden bei externen Gl�ubigern, vielleicht sogar St. Georger Geldh�usern nicht unerheblich sein d�rften.

Milit�r
Obwohl seine finanziellen Mittel es nicht wirklich zulassen, unterh�lt Weidquell drei Banner Truppen. Durch den Einsatz im Winterkrieg und Freiwilligenmeldungen zur Marineinfanterie sind diese Einheiten weit unter Sollst�rke.

Bedeutende Personen
Elorie von Langeneck, Baronin Weidquell, Pagin der Melisande von Erlenschwang
Raphael von Langeneck, Onkel der Baronin, Quartiermeister des Expeditionskorps der Falkensteiner Armee
Isadora, jüngere Schwester von Raphael, hat sich in ein sigmaritisches Frauenkonvent in Heideweit zurück gezogen
Aurelia von Langeneck, j�ngste Schwester Raphaels und letztes Familienmitglied, das noch in Weidquell selbst t�tig ist
Janosch Feldmann, Oberst, Befehlshaber aller Weidqueller Truppen
Dame Claire Alizee de Montreve, Ritterin von Wasserthal-Dreisborn, Befehlshaberin des zweiten Weidqueller Banners

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